Risikokapital für KI-Startups bleibt auf Rekordniveau

Die Risikokapitalgeber haben ihre Investitionen in KI-Startups im ersten Quartal trotz Corona nicht reduziert. Nach Berechnungen von CB Insights flossen 8,4 Mrd. Dollar in junge KI-Unternehmen. Allerdings hat sich die Struktur der Investitionen verschoben: Das Geld floss vorwiegend in große Startups, während die Seed-Investitionen in junge Unternehmen kollabierten. Auch die Exits fielen auf ein sehr niedriges Niveau.

Nutznießer waren bekannte Unternehmen, denen die VCs ohnehin vertrauen. Dazu gehört die Google-Tochter Waymo, die 2,3 Mrd. Dollar erhielt. Insgesamt haben 14 KI-Startups Megarunden von mehr als 100 Millionen Dollar erhalten. Besonders stark wurden Pony.ai (462 Mio. Dollar), Berkshire Grey (263 Mio. Dollar), Snyk (150 Mio. Dollar) und StackPath (216 Mio. Dollar) unterstützt.

In einer Phase, in der die VCs wegen Corona nicht reisen können, konzentriert sich die Finanzierung auf bekannte Unternehmen, vorwiegend in den USA. Per Zoom werden keinem unbekannten Startup ein paar Millionen zugeschoben. Daher hat sich der Schwerpunkt der Risikokapitalzusagen im 1. Quartal zurück auf die USA verschoben, wie das Handelsblatt schreibt.

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